Demenz - Aktion Vergiss Mein Nicht
- vor 2 Tagen
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Demenz ist keine einzelne Krankheit, sondern ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen.
Demenz ist ein Syndrom, das durch verschiedene Erkrankungen des Gehirns verursacht wird und zu einem fortschreitenden Verlust geistiger Fähigkeiten führt. Betroffen sein können insbesondere Gedächtnis, Denken, Orientierung, Sprache und Urteilsvermögen. Diese Veränderungen beeinträchtigen zunehmend die selbstständige Bewältigung des Alltags.
Die häufigste Ursache ist die Alzheimer-Krankheit. Daneben können auch andere Erkrankungen, etwa Durchblutungsstörungen im Gehirn oder Parkinson-Erkrankungen, zu einer Demenz führen.
Typisch für Demenz ist ein meist schleichender Beginn und ein fortschreitender Verlauf. Frühe Anzeichen können Vergesslichkeit, Schwierigkeiten bei Planung und Problemlösung, Orientierungsschwierigkeiten oder Veränderungen in Sprache und Verhalten sein. Im Verlauf nehmen diese Einschränkungen zu und Betroffene benötigen häufig immer mehr Unterstützung.
Wichtig ist, normale altersbedingte Veränderungen von krankhaften Symptomen einer Demenz zu unterscheiden. Nicht jede Vergesslichkeit im Alter bedeutet Demenz. Eine sorgfältige Abklärung bei auffälligen Veränderungen ist deshalb wesentlich.
Eine frühe Diagnose ist wichtig, um Ursachen abzuklären, Behandlungsmöglichkeiten zu nutzen und Unterstützung für Betroffene und Angehörige frühzeitig zu organisieren.
Sehen Sie sich zu diesem Thema auch unser Interview mit Frau Assoc. Prof.in Priv. Doz.in Dr.in med. univ. Elisabeth Stögmann aus November 2023 an:


